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Totenprediger – Thriller mit Garantie für schlaflose Nächte

totenprediger

Ganz frisch auf dem Markt – ein guter Start in das neue Thriller-Jahr: Ein grandioser Thriller ist Mark Roberts da gelungen. Mit „Totenprediger“ liefert der Autor einen Auftakt zu einer Reihe um die Ermittlerin Eve Clay, der Hunger auf mehr macht und für schlaflose Nächte sorgt. Die Handlung ist äußerst spannend, sehr überraschend – und nichts für schwache Nerven.

Inhalt: DCI Eve Clay hat den „Totenprediger“ Adam White vor Jahren ins Gefängnis gebracht. Mindestens 12 Morde gehen auf sein Konto. Plötzlich nimmt er Kontakt zu Eve Vlay auf – als sie gerade in den grausigen und blutigen Ermittlungen zu einem Fall steckt, bei der eine ganze Familie bestialisch ermordet wurde. Die Morde rühren an Bildern aus der Vergangenheit, und auch Adam White tut dies. Er kündigt Eve Clay an, dass es noch weitere Morde geben wird, wenn die Ermittlerin nicht ihrer eigenen Bestimmung auf den Grund geht.

Meine Meinung: Rasant, blutig, temporeich, spannend und sehr überraschend – kurzum: Ein sehr guter Thriller, fast auf dem Niveau von Cody McFadyen. Eve ist eine starke Ermittlerin, als Leser erlebt man jedoch ihre Gefühle mit, kommt dem Charakter sehr nahe, fiebert geradezu mit. Das ist es auch, was mich das Buch kaum aus der Hand legen ließ. Die Handlung steckt voller Überraschungen – aber auch manchmal voller Humor. Die Handlung baut sich rasant auf und zieht einfach mit. Absolut empfehlenswert – und bei Schlafstörungen nicht geeignet.

Mark Roberts
Totenprediger

Nichts für schwache Nerven – Die Blutlinie

Wer es gerne spannend mag, der ist bei dem texanischen Autor Cody McFadyen genau richtig. Sein Thriller „Die Blutlinie“ hat alles, was ein Buch braucht, dass den Leser schonmal bis in die Nacht wach hält – denn der Nervenkitzel und die spannenden Wendungen lassen einen kaum zur Ruhe kommen, bis der Fall nicht gelöst ist. Und irgendwie lässt er auch ein erschütterndes Gefühl zurück.

Inhalt: In dem Buch, das nur der Auftakt zu einer Serie ist, geht es um die FBI-Agentin Smoky Barrett. Wie ein guter Protagonist hat sie Ecken und Kanten, hat traumatisches erlebt und ist nach dem Mord an ihrer Familie eigentlich noch gar nicht wieder bereit für den Einsatz. Weil jemand eine Freundin aus Jugendtagen ermordet, wird sie jedoch wieder reingesogen in die grausame Wirklichkeit und die Abgründe der Menschheit. Der Täter hält sich für den Nachfolger von Jack the Ripper und hinterlässt eine blutige Linie – und ein traumatisiertes Opfer.

Meine Meinung: Das Buch ist blutig, gruselig, fesselnd und trotz mancher Klischees über das FBI absolut lesenswert – am besten, wenn man in der Nacht nicht alleine im Bett liegen muss. Die Story ist nichts für schwache Nerven, denn die Gewaltszenen werden detailreich ausgeschmückt und schleichen sich sehr bildlich vor das geistige Auge – aber auf jeden Fall ist das Buch etwas für Fans von Krimis und Thrillern. Smoky Barrett klärt ihre Fälle auf etwas andere Weise, denn sie kann denken wie die grausamsten Mörder. Eine reine Ermittlerin ist sie nicht, denn die Psyche der Täter spielt eine große Rolle beim Lösen der Fälle. Damit schafft Cody McFadyen eine geniale Mischung aus „Criminal Minds“ und „Navy CIS“, die den Leser in einer dichten, spannenden handlung in das Buch hineinzieht.

Cody McFadyen „Die Blutlinie“, Bastei-Lübbe 2008, 480 Seiten, 9,99 Euro

Weitere blutig-spannende Fälle von Smoky Barrett sind bereits erschienen. Die gibt es in folgender Reihenfolge:

Die Blutlinie: Smoky Barretts 1. Fall
Der Todeskünstler: Smoky Barretts 2. Fall
Das Böse in uns: Smoky Barretts 3. Fall
Ausgelöscht: Smoky Barretts 4. Fall

 

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