Magie – Fans von Sonea werden verzaubert sein

Ja, im Moment hat es mir die Fantasy angetan -vor allem die zauberhafte Welt von Imardin, die Trudi Canavan so detailreich und liebevoll geschaffen hat. Nach der Trilogie „Die Gilde der schwarzen Magier“ rund um Sonea und den Hohen Lord Akkarin habe ich „Magie“ geradzu verschlungen. Es war die perfekte magische Strandlektüre.

Inhalt: „Magie“ spielt hunderte Jahre, bevor Sonea geboren wurde. In dem Buch erzählt Trudi Canavan die Geschichte von Tessia, einem jungen Mädchen, das eigentlich Arzt werden wollte, als sie plötzlich ihre magischen Fähigkeiten entdeckte. Die Geschichte spielt mitten in der Zeit der Invasion Kyralias durch die Sachakaner und erzählt, wie die Gilde ihren Anfang nahm, wieso in Kyralia schwarze Magie verboten ist und wie die junge Tessia als erste Magierin ihre Fähigkeiten einsetzte, um Menschen zu heilen und damit ein neues magisches Gebiet erschloss. Aber auch eine junge Sachakanerin, die sich so gar nicht den Männern unterordnen will, spielt eine große Rolle im zweiten Teil des Buchs.

Meine Meinung: Es ist das Rezept von Trudi Canavan: Ein junges Mädchen, vom Schicksal auserkoren, stellt sich Widrigkeiten, übermächtigen Feinden und wächst an den Herausforderungen über sich selbst hinaus, um die ihr bekannte Welt zu retten. Dabei revolutioniert sie ganz nebenbei die bekannten Gesellschaftsstrukturen, weil sie sich nicht fügen will, nur weil sie eine Frau ist. Dabei sind die Werke von Canavan eindeutig nicht nur Frauen-Lektüre. Auch für die männlichen Fantasy-Fans gibt es genug Anreize, um die vielschichtigen Figuren, die Spannungen und Kriege und die magische Welt von Kyralia zu erkunden.

Die Figuren sind gut gezeichnet, sehr vielschichtig, lassen den Leser mitfiebern, sich in sie hineinversetzen und das Buch verschlingen, denn sie haben anrührende Geschichten. Es hat in mir am Strand den „Geht-schon-mal-ohne-mich-ins-Wasser“-Effekt hervorgerufen, denn „Magie“ ist spannend und mitreißend geschrieben. Ähnlich wie bei der Gilde-Trilogie ist die romantische Geschichte der Protagonistin sehr dezent gehalten und bestimmt nicht die Handlung und die Entwicklung der jungen Frau. Vielmehr ist sie ein – mehr oder weniger – überraschendes Endprodukt, dass mich das Buch mit einem guten Gefühl abschließen ließ. Für mich müssen die Protagonisten immer ein Happy End fürs Herz bekommen.

Tipp: Wer „Die Gilde der schwarzen Magier“ mag und die Trilogie „Sonea“ ebenfalls lesen möchte, der sollte unbedingt vor der „Sonea“-Trilogie zu „Magie“ greifen – denn dieses Buch erklärt viele Zusammenhänge und stellt die Verräterinnen vor, die in späteren Zeiten eine große Rolle spielen sollen.

 

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