Elektronische Bücher gegen echtes Papierwerk

So. Da ist er. Ganz plötzlich und unscheinbar. Und das obwohl ich mich jahrelang dagegen gewehrt habe. Ich bin Besitzerin eines E-Book-Readers. Dabei wollte ich genau das nie. Mein Freund wollte mir einmal einen zu Weihnachten schenken. „Bloß nicht!“, war meine undankbare Antwort, „Mit sowas werde ich mich nie anfreunden. Ich muss ein Buch in der Hand haben!“ Jetzt habe ich trotzdem einen. Selbst gekauft. Denn ein immer voller werdendes Bücherregal, die nicht mitwachsende Wohnung und nicht zuletzt ein Strandurlaub, bei dem mir doch tatsächlich der Lesestoff ausgegangen ist, haben mich überzeugt, es doch wenigstens mal zu testen.

Tja, da ist er. Ich werde das kleine schwarze Teil nie so lieben, wie ich jedes einzelne meiner Bücher liebe. Zu jedem kann ich eine Geschichte erzählen, weiß wo und warum ich es gekauft habe, welche Lesefreude es mir bereitet hat. Trotzdem werden mein E-Book-Reader und ich Freunde, denke ich.

Also – Zack – in Sekundenschnelle das erste Buch runtergeladen. Einfach und unkompliziert. Gut, das stöbern im Buchladen fehlt schon irgendwie. Aber darauf werde ich künftig nicht verzichten. Meine Lieblinge, tolle Ausgaben und super Autoren gibt’s weiter in gedruckter Form. Aber für unterwegs – in meinem Beruf als Journalistin bin ich das oft – ist der Reader in der Handtasche einfach leichter. Denn neben Kameraausrüstung und Schreibwerkzeuge brauche ich nicht noch mehr Gewicht.

Klar. Das Gefühl, der Geruch, das Geräusch beim Blättern fehlen irgendwie. Die gehören für mich einfach zum Leseerlebnis. Aber den ein oder anderen Krimi oder leichte Lektüre werde ich künftig auf dem Reader lesen. Und Klassiker: Romeo und Julia, Winnetou und Andersens Märchen gibt es nämlich völlig kostenlos.
Und durch das System der E-Books können auch bislang unbekannte Autoren veröffentlichen. Die werden bei 0,99 Cent pro Buch nicht reich. Aber ich werde auch nicht arm, wenn ich sie teste. Und das werde ich jetzt auch mal tun. 🙂

Für mich ist der Reader eine sinnvolle Ergänzung, die zu meinem Alltag und der Größe meiner Wohnung und meiner Koffer passt. Ersetzen wird er richtiges Papierwerk für mich aber nicht.

Wer auch Interesse an einem E-Reader hat: Ich empfehle eine Variante mit Display-Beleuchtung. Das ist vor allen Dingen abends und am sonnigen Strand sehr praktisch.
Meinen Kindle Paperwhite eReader findet ihr hier.

 

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